Kann eine KI wirklich Termine am Telefon buchen?
Ja. Der Agent versteht das Anliegen, sieht nach, was frei ist, und trägt den
Termin noch während des Gesprächs ein, entweder direkt in Ihren eigenen Kalender
(CalDAV, erprobt mit iCloud; weitere CalDAV-Server wie Nextcloud lassen sich
anbinden) oder in den Terminplan der Plattform. Nach dem Gespräch bekommt Ihr
Betrieb eine Zusammenfassung per E-Mail.
Läuft ein KI-Telefonassistent DSGVO-konform?
agentella lässt sich auf Ihrer eigenen Infrastruktur betreiben. Auf Wunsch laufen
Spracherkennung, Sprachmodell und Sprachausgabe vollständig auf Ihrer eigenen Hardware,
einem Rechner mit Apple-Chip oder einem Server mit Grafikkarte. Dann verarbeitet kein
fremder KI-Dienst Ihre Gespräche; nach außen gehen nur die Telefonverbindung über einen
Telefonanbieter und, wenn Sie sie nutzen, die Zusammenfassungs-Mails über den
Mailserver, den Sie festlegen.
Was kostet ein KI-Telefonagent pro Anruf?
Das hängt von der Aufstellung ab: Bei lokalem Betrieb fallen nur Ihre Infrastruktur-
und Telefonkosten an, mit Cloud-Anbietern kommt deren Verbrauch dazu. Jeder Anruf wird
mit einer Kostenschätzung protokolliert, und was Ihre Lösung kostet, legen wir im
Erstgespräch verbindlich fest.
Wie schnell ist ein neuer Agent eingerichtet?
Ein erster Agent mit dem Wissen Ihrer Website steht in Minuten: Sie geben Ihre
Website-Adresse an, die Plattform liest Ihre Seiten und macht daraus das Wissen des
Agenten; für gängige Branchen gibt es fertige Vorlagen. Den Zuschnitt auf Ihre Abläufe
klären wir danach im Gespräch. Wer es genau wissen will: Ein Agent ist am Ende ein
Ordner mit drei Textdateien (Persönlichkeit, Gesprächsablauf, erlaubte Aktionen). Er
lässt sich kopieren, versionieren und Zeile für Zeile nachlesen.
Kann der Agent etwas tun, das ich nicht erlaubt habe?
Nein. Für jeden Abschnitt des Gesprächs legen Sie vorher fest, was er tun darf:
eine E-Mail schreiben, einen Termin eintragen, ein anderes System anstoßen. Alles,
was nicht auf dieser Liste steht, kann er nicht ausführen, auch dann nicht, wenn
ein Anrufer ihn darum bittet.
Woher weiß ich, dass die KI nichts erfindet?
Fachfragen beantwortet agentella aus Ihren eigenen Unterlagen, und der Agent ist
angewiesen, Preise oder Kontaktdaten Ihres Betriebs nie aus dem Kopf zu nennen. Zu Ihren
Unterlagen hinterlegen wir auf Wunsch Testfragen mit der richtigen Antwort und prüfen
nach Änderungen, ob der Agent die richtige Stelle findet.
Bekomme ich ein fertiges Produkt von der Stange?
Nein. Wir klären zuerst Ihren Einsatz, den Ablauf und die Grenzen. Danach
bauen wir genau den Umfang, den Ihr Betrieb braucht. Welche Fähigkeiten dafür
bereitstehen, sehen Sie weiter oben im Baukasten; kommt später etwas dazu,
wird ergänzt.
Kann die KI auch Social Media übernehmen?
Teilweise. Fertig gebaut und getestet ist: Posts für Instagram und Facebook
planen und nach Ihrer Freigabe veröffentlichen (bei Instagram mit Bild) und
Direktnachrichten automatisch beantworten, bis Sie das Gespräch übernehmen.
Angeschlossen ist das heute noch bei keinem Betrieb; fragen Sie nach Ihrem
Fall.
Welche Systeme kann der Agent anbinden?
Ihren Kalender, den Versand von E-Mails und eine Rückrufliste. Auch Ihre eigene
Branchensoftware: Hat sie eine Schnittstelle, bauen wir einen passenden Konnektor, und
der Agent bedient sie nur mit den Handgriffen, die Sie pro Gesprächsabschnitt freigeben.
Konkret sind das CalDAV-Kalender (erprobt mit iCloud, weitere CalDAV-Server wie
Nextcloud anbindbar), E-Mail per SMTP sowie die Anbindung über Webhook oder
MCP-Konnektor; darüber lassen sich auch Kundenverwaltungen und
Automatisierungs-Baukästen wie n8n, Zapier oder Make erreichen, sofern sie eine solche
Schnittstelle anbieten.
Ist das nach DSGVO und EU AI Act zulässig?
Ja. Die Transparenzpflichten erfüllt die Plattform ab Werk. Löschfristen gelten je Installation: Läuft Ihr Agent auf Wunsch auf Ihrem eigenen Server, stellen wir sie bei der Einrichtung mit Ihnen ein; auf unserem Server gilt eine gemeinsame Frist. Sprach- und Chat-Agenten sind KI-Systeme mit Transparenzpflichten nach Art. 50 EU AI Act, keine Hochrisiko-Systeme nach Anhang III. Konkret heißt das: Vor der Begrüßung sagt der Agent an, dass hier ein KI-Assistent spricht; im Website-Chat steht derselbe Hinweis im Kopf und in der ersten Antwort, in Direktnachrichten in der ersten Antwort. Ist eine Löschfrist eingestellt, entfernt die Plattform Gesprächsinhalte danach automatisch. Die Auskunft (Art. 15 DSGVO) für Kontakte aus Telefonaten ist eingebaut statt manuell zusammengesucht; die Löschung (Art. 17 DSGVO) entfernt den Kontakt mit seinen Transkripten und Zusammenfassungen und anonymisiert seine Termine. Der Agent kann in jedem Gesprächsabschnitt nur das ausführen, was dort freigegeben ist, und Änderungen, die in der Verwaltung gespeichert werden, landen mit Zeitpunkt im Protokoll. Sobald am Telefon Namen, Termine oder persönliche Anliegen fallen, sollten Spracherkennung, Sprachmodell und Stimme nicht außerhalb Europas laufen. Dafür gibt es die Aufstellung bei Ihnen im Haus.
Was bekomme ich als Nachweis?
Ein Dokument, das wir Ihnen auf Anfrage für jeden Agenten erstellen. Es hält fest, welche Modelle er nutzt, was davon bei Ihnen bleibt und was nach außen geht, wie lange Gesprächsinhalte gespeichert werden und wann zuletzt etwas geändert wurde: genau das, wonach Datenschutzbeauftragte und Aufsichtsbehörden fragen. Das Dokument trägt den Titel Compliance-Dossier. Es ersetzt keine Rechtsberatung, liefert ihr aber die Faktenbasis.